Frühjahr, Herzhaftes, Rezepte, SEE|ESS|SPIELE
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GRUBER | Gasthaus von Thomas Gruber

Für die See.Ess.Spiele 2017 die in wenigen Tagen den Wörthersee in einen ganz besonderen kulinarischen Ort verwandeln hat sich der Topkoch Thomas Gruber zwei überaus genussvolle und zugleich raffinierte Menüs ausgedacht.

Die See.Ess.Spiele und drei großartige Abende

Zum einen eröffnet er gemeinsam am Freitag den 28. April zeitgleich mit dem Casino das Genussfestival in seinem Gasthaus in Pritschitz am Wörthersee. Bei ihm steht der Abend jedoch ganz im Zeichen von überaus geschmackvollen heimischen SÜßWASSERSushi und das in Form von 6 großartigen Gängen. Qualitativ hochwertige Produkte stehen hierbei ganz im Vordergrund.

Am Mittwoch den 03. Mai kochen Thomas Gruber und Josef Floh, ein wesentlicher Vorreiter in Sachen „Regionalität in Österreich“, gemeinsam auf. Ganz unter dem Motto: WIE GOTT IN KÄRNTEN, werden die beiden TOPKöche die Küche rocken und ein außergewöhnliches Kärntner Slow Food Menü zaubern. Sie beide verspüren große Verbundenheit mit unserer großartigen Natur, lieben regionale Produkte und haben einen verantwortungsbewussten & wertschätzenden Umgang mit diesen. All das vereinen sie auf einen Teller. Worauf wir uns freuen dürfen? Auf den Geschmack unserer Heimat. Ein weiteres Highlight? Produzentinnen aus der Region werden anwesend sein und uns Einblicke und Geschichten in deren Philosophien geben.

Gruber wird uns nicht nur in seinem schönen Gasthaus beehren, sondern ist auch Teil eines der Hauptevents der See.Ess.Spiele 2017: Am ältesten Dampfschiffs Europas, der Thalia, kocht er gemeinsam mit 5 weiteren Spitzenköchen.

Die Vorfreude für die See.Ess.Spiele ist enorm. Von allen Seiten hört man Positives vor allem, so Thomas Gruber: Ist dies eine großartige Chance sich auf einer „neuen“ Bühne zu präsentieren. Gemeinsam mit 13 weiteren großartigen Partnerinnen wird gemeinsam an einem Strang gezogen. Und das rund um den schönen Wörthersee.“

Das Gasthaus von Thomas Gruber

Während sich viele zu Hause von ihrem Job ausruhen, kocht Thomas Gruber auch hier weiter. „Warum? Weil es mein Job ist“ (lacht) Schon als kleiner Bub hat er zu Hause in der Küche, gemeinsam mit Mama und Oma, Hand angelegt. Die Leidenschaft ist ihm geblieben. Heute vereint er all das in seinem ländlichen, gemütlichen und einladenden Gasthaus am schönen Wörthersee. „Wir sind abgehoben und bodenständig zugleich“ Traditionelle Produkte stehen hierbei ganz im Vordergrund. Neue Wege werden jedoch stets gegangen. Schnitzel, Kasnudeln uvm. werden bei Gruber ein wenig beiseite geschoben. Was im Vordergrund steht? „Ein saftiger Kalbskopf, hausgemachte Bratwürste aus dem besten Wildfleisch und vieles vieles mehr.“

Was wirklich zählt …
„Sich selbst zurücknehmen und das Produkt in den Vordergrund stellen
“ genau DAS beschreibt laut Gruber einen guten Koch. Viele Produkte zu vereinen, unendlich viele Geschmacksrichtungen auf einem Teller zu bringen ist für Gruber das eine, das wirklich wesentliche und ebenfalls herausfordernden und ja sogar oft eine Schwierigkeit ist es mit dem Produkt an sich so wenig zu möglich zu machen. Das Produkt sein lassen und es in seinem großartigen Geschmack nicht durch zusätzliche Geschichten zu verändern. Es soll so schmecken, wie es auch tatsächlich schmeckt.

Somit verzichtet der TopKoch auf jegliche Wunderpulver wie Emulgatoren, Bindemittel, Eiweißkleber, Geschmacksverstärker und Co. Täglich gibt es neue Gerichte, Variationen auf der Karte. Im Hause Gruber haben Saisonen eine wesentliche Bedeutung und eine besondere Priorität. Gibt es beispielsweise Spinat nicht mehr, kommt Mangold auf die Karte.

Kulinarische Highlights?

Wenn man die verschiedensten Menschen fragt, welche Länder kulinarisch gesehen ein absolutes Highlight sind- so bekommt man zu 95% eine abrupte Antwort. Meist hört man in Sekundeneile: Italien, Frankreich und Co. Nicht so bei Thomas Gruber. „Jedes Land hat kulinarische Highlights. Vorausgesetzt man lässt sich darauf ein“. So unternimmt Gruber auch zahlreiche Reisen, um so auf neue Ideen zu kommen. Vor einigen Jahren war die Kombination aus Schokolade und Chili noch undenkbar, so der Spitzenkoch. Heute ist es normal. Man probiert jedoch Neues und kommt auf großartige Kombinationen. Die Optik am Teller spielt eine Rolle. In erster Linie kommen jedoch der Geschmack sowie die Auswahl der Produkte.

Wie es weitergeht?

Sein Leben ist spannend, kreativ und abwechslungsreich. Den Rhythmus und Takt gibt Gruber selbst vor. Er entwickelt sich stets weiter. Somit ist „Stehen bleiben“ keine Option. Er erfindet und verändert sich neu um sein eigenes Leben so schön und vielfältig wie möglich zu gestalten. Mit seiner bezaubernden Frau an seiner Seite bedeutet Reichtum für den Spitzenkoch: „Das zu machen was man auch wirklich machen will und einem Spaß macht“.

Holt euch noch schnell Karten. Entweder könnt ihr Reservierungen unter folgender Nummer vornehmen: 04274 | 44118 (Gasthaus von Thomas Gruber) oder eine E-Mail an folgende Adresse schreiben: gasthaus@von-thomas-gruber.at 

WIR FREUEN UNS AUF EUCH! 
(Fotos © Martin Steinthaler) 

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Geschmorte Lammschulter im Wiesenheu mit Bärlauch, Frühlingszwiebeln & Malzbier
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ZUTATEN ZUBEREITUNG
2Lammschultern vom Glocknerlamm
Salz
Pfeffer aus der Mühle
2ELButter
2Knoblauchzehen
2Handvoll Almheu (Zoohandlung)
4kleineZwiebeln
1TLTomatenmark
1/2lMalzbier
1/2lLammfond (oder Hühnerfond)
8mittlereKnollen Topinambur (oder Erdäpfel)
Thymian & Rosmarin
8Frühlingszwiebeln
1kleinerBund Bärlauch
1Biozitrone
natives Olivenöl
1| Die Lammschultern mit Salz und Pfeffer würzen. In einem feuerfesten Topf die Butter aufschäumen, die angedrückten Knoblauchzehen kurz anschwitzen und die Lammschultern beidseitig braun anbraten.
2| Das Fleisch herausgeben und die geschälten, geviertelten Zwiebeln im Bratenrückstand mit dem Tomatenmark anrösten. Immer wieder mit einem Schluck Bockbier ablöschen und weiterrösten, bis eine angenehm braune Färbung der Zwiebeln entsteht. Mit dem restlichen Bier und dem Fond aufgießen.
3| Die gewaschenen und in Spalten geschnittenen Topinamburknollen (oder Heurige), die Kräuter sowie die Lammschultern beigeben. Mit dem Heu bedecken und großzügig mit Olivenöl übergießen. Mit Backpapier abdecken und für ca. 2 Stunden im vorgeheiztem Ofen ( 140°C ) braten.
4| Die gegarten Schultern, Topinambur und Zwiebeln herausgeben und warm stellen. Die Sauce abseihen uns auf die Hälfte einkochen. Mit ein wenig kalter Butter montieren. Die Frühlingszwiebeln in Salzwasser kurz blanchieren, abschrecken und der Länge nach halbieren. Ein wenig Butter in einer Pfanne aufschäumen, einige Bärlauch Blätter sowie die Frühlingszwiebeln darin farblos anschwitzen und mit Zitronenschale abschmecken.
5| Fleisch und Gemüse anrichten, mit viel Sauce übergießen und mit Olivenöl würzen. Grubers: Getränkeempfehlung: Dasselbe Malzbier das in der Sauce ist oder Pinot Noir aus Kärnten vom Georgium am Längsee.
2Lammschultern vom Glocknerlamm
Salz
Pfeffer aus der Mühle
2ELButter
2Knoblauchzehen
2Handvoll Almheu (Zoohandlung)
4kleineZwiebeln
1TLTomatenmark
1/2lMalzbier
1/2lLammfond (oder Hühnerfond)
8mittlereKnollen Topinambur (oder Erdäpfel)
Thymian & Rosmarin
8Frühlingszwiebeln
1kleinerBund Bärlauch
1Biozitrone
natives Olivenöl
1| Die Lammschultern mit Salz und Pfeffer würzen. In einem feuerfesten Topf die Butter aufschäumen, die angedrückten Knoblauchzehen kurz anschwitzen und die Lammschultern beidseitig braun anbraten.
2| Das Fleisch herausgeben und die geschälten, geviertelten Zwiebeln im Bratenrückstand mit dem Tomatenmark anrösten. Immer wieder mit einem Schluck Bockbier ablöschen und weiterrösten, bis eine angenehm braune Färbung der Zwiebeln entsteht. Mit dem restlichen Bier und dem Fond aufgießen.
3| Die gewaschenen und in Spalten geschnittenen Topinamburknollen (oder Heurige), die Kräuter sowie die Lammschultern beigeben. Mit dem Heu bedecken und großzügig mit Olivenöl übergießen. Mit Backpapier abdecken und für ca. 2 Stunden im vorgeheiztem Ofen ( 140°C ) braten.
4| Die gegarten Schultern, Topinambur und Zwiebeln herausgeben und warm stellen. Die Sauce abseihen uns auf die Hälfte einkochen. Mit ein wenig kalter Butter montieren. Die Frühlingszwiebeln in Salzwasser kurz blanchieren, abschrecken und der Länge nach halbieren. Ein wenig Butter in einer Pfanne aufschäumen, einige Bärlauch Blätter sowie die Frühlingszwiebeln darin farblos anschwitzen und mit Zitronenschale abschmecken.
5| Fleisch und Gemüse anrichten, mit viel Sauce übergießen und mit Olivenöl würzen. Grubers: Getränkeempfehlung: Dasselbe Malzbier das in der Sauce ist oder Pinot Noir aus Kärnten vom Georgium am Längsee.

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