SEE|ESS|SPIELE
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Richard Hessl – Schloss Seefels

Das schöne Hotel Schloss Seefels, direkt am Wörthersee gelegen, wo man sich auf höchstem Niveau in erster Reihe fußfrei kulinarisch verwöhnen lassen darf.

Heute war ich  bei Heinrich Hessl zu Gast und durfte in den Geschmack seiner außergewöhnlichen Küche eintauchen. Heimische Produkte vereint auf einem Teller, der begeistert und fasziniert. Eine Komposition aus vielen kleinen Elementen. Das Ergebnis eine großartige Vorspeise bestehend aus einer Pörtschacher Goldforelle, Topinambur und eigenem Caviar. Die Krönung- knusprige Topinamburhaut! Sogar hat uns der Haubenkoch dieses erstklassige Rezept für zu Hause verraten.

 

Nicht nur zu den See.Ess.Spielen sondern rund ums Jahr bietet der gebürtige Oberösterreicher spektakuläre Menüs. Ein absolutes Highlight ist das Relais & Chateaux Gourmetfestival mit Lanshu Chen (Köchin des Jahres in Asien) vom Restaurant Le Mout aus Taiwan am 06. April 2017. Sozusagen ein guter Einklang in die SEE.ESS.SPIELE. 

„Sommer, Sonne, Urlaub und viel Arbeit“ das verbindet der Haubenkoch mit dem Wörthersee und findet es wichtig, dass auf eine sehr hohe Haubendichte rund um den See aufmerksam gemacht wird. „Jetzt wird es dank der SEE.ESS.SPIELE genutzt und nach außen getragen“.

Heimische Produkte aus der Region von lokalen Anbietern wie Bauern, Gärtnereien und Fischern stehen ganz im Vordergrund des kulinarischen Gourmetfestivals.

Schon als 10 jähriges Kind war für Hessl eines klar- er wird Koch und nichts und niemand konnte ihn davon abbringen. Als er volljährig war, eroberte er die verschiedensten Länder und Küchen dieser Welt. Ja, sogar verbrachte er 2 Jahre in Singapore auf einem Kreuzfahrtschiff als Chefkoch.

Obwohl er  viel Zeit im Ausland war, blieben Kindheitserinnerungen wie Hascheeknödeln mit Sauerkraut und Fleischlaberl mit Erdäpfelpüree stetige Begleiter und gerieten nicht in Vergessenheit.

Nun ist er seit 11 Jahren gemeinsam mit seinem Team der kulinarische Repräsentant des Restaurants Seefels, ein gediegener 5 Sterne Betrieb. Das schöne am Kochen beschreibt Hessl: „Man ist kreativ und macht anderen Menschen eine Freude“. Auf die Frage, kann man Kochen lernen, antwortet der Chef: „Kochen ist ein Handwerk. Ja bis zu einem bestimmten Grad kann man kochen lernen, aber Talent gehört natürlich auch dazu.“ Seine Formel lautet:“ 90% harte Arbeit, 10% Talent“.

Was mir der sympathische Sternekoch noch verraten hat? Könnt ihr Hier lesen:

Was macht einen guten Koch aus? Das kann man so einfach nicht sagen das ergibt die Mischung, es gibt super Köche die sind absolute Psychopaten in der Küche, da fliegen die Messer,Pfannen und Teller und manchmal auch Gäste aus der Küche und trotzdem kochen sie genial, trotzdem würde ich nicht bei so einem kochen wollen. Ich bin da eher der ruhige, besonnener Typ.

Was gehört zu einen guten Essen? Ein guter Wein und ein toller Gesprächspartner.

Auf welche Werkzeuge können Sie nicht verzichten? Meine Messer und ein Brett, Töpfe und Pfannen sind vielleicht auch nicht schlecht 🙂 

Pressen Sie beispielsweise eine Zitrone per Hand oder Maschine aus? Per Hand

Geht auch mal was in der Küche daneben? Immer wieder, wir sind Menschen und da dürfen Fehler passieren, nur nicht zu viele. 

Gibt es ein Gericht/Gerichte/Zutaten mit denen Sie eher nicht kochen wollen? Insekten sind für mich ein no go.

Was ist die wichtigste Zutat in Ihrer Küche? Liebe ohne der läuft nichts

Haben Jahreszeiten und Saisonen eine bedeutende Rolle in Ihrer Küche? Wir schreiben alle 4-6 Wochen eine neue Karte damit wir da immer aktuell sind

Welches Land ist ein kulinarisches Highlight? China

Gehen Sie selbst gerne „gut“ essen? (Was bevorzugen Sie: Sterneküche oder Street Food?) Ja wenn ich Zeit habe, Ich probiere alles aus

Wenn Sie ein Restaurant betreten, auf was schauen Sie zuerst? Was nehmen Sie zuerst wahr? Ob mich jemand freundlich und herzlich empfängt

Wen würden Sie empfehlen? Hier bei uns auf jeden Fall, Hubert Wallner im Bad Saag und das Carame mit Thomas Guggenberger, beides sehr gute Freunde

Wer ist ihr Vorbild in der Küche? Sehr prägend für mich waren mein erster Küchenchef, Gerold Scheucher, dann Chritian Petz der mir auch noch ermöglichte für 2 Woche bei Eckard Witzigmann, der eine sehr große Vorbildwirkung für mich hat, zu arbeiten

Ob Maschinen eines Tages besser kochen würden als Menschen, antwortet Hessel mit –„ich hoffe und glaubes es nicht- aber man kann nie wissen“- „Man muss jeodch immer am Ball bleiben, es gibt stets markante Entwicklungen“ . Rezepte werden bei Hessel „aus dem Bauch heraus“. „Der Geschmack muss passen“

Was halten Sie von „kulinarischen Trends“? „Absolut nichts, antwortet Hessel. „Das sind Erscheinungen unserer Wohlstands-Gesellschaft“.

Dem kann ich nur übereinstimmen. Es ist wichtig auf sich selbst zu hören, das zu Essen was einem gut tut und vor allem Spaß macht!

Um Gutscheine für einen von vielen tollen Events zu ergattern, klickt euch hier rein.

 *06.April 2017 Preis: 6 Gang Menü: € 180

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Kalt geräucherte Pörtschacher Goldforelle mit Topinambur, Eigenem Caviar & Cassalicaolivenöl
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ZUTATEN ZUBEREITUNG
400gTopinambur
400ggrobes Meersalz
SchussZitronensaft
EtwasCreme Fraiche
PriseSalz| Pfeffer
Etwasgehackte Petersilie
SchussCassaliva-Olivenöl
Etwas Fett(zum Frittieren)
1 BundRadieschen
1kaltgeräuchertes Goldforellenfilet
EtwasKräutersalat (gemischte Kräuter)
100gGoldforellen oder Saiblingskaviar
1 | Ofen auf 140° vorheizen. Topinambur auf dem groben Meersalz für ca. 45 Minuten backen, bis diese weich sind. Vorsichtig mit einem Löffel auskratzen/schaben. (Die Haut aufbewahren)
2 | Die Hälfte der Topinambur mit einem Schuss Zitrone, Creme Fraiche, einer Prise Salz und Pfeffer sowie Petersilie abrühren.
3 | Die zweite Hälfte der Topinambur im Thermomix oder einem Cutter ebenfalls mit etwas Creme Fraiche, Olivenöl, Salz und Pfeffer zu einer Streichfähigen Creme verarbeiten.
4 | Die Haut trocknen und anschließend kurz in heißem Fett frittieren, bis diese kross und knusprig ist.
5 | Radieschen waschen und putzen und in gefällige Stücke schneiden.
6 | Das Forellenfilet in dünne Scheiben schneiden und mit Olivenöl beträufeln.
7 | Alles anrichten (Creme, Kaviar, Filets,Radieschen) und mit dem geputztem Kräutersalat, Olivenöl, Salz, Pfeffer und Zitronensaft toppen.
400gTopinambur
400ggrobes Meersalz
SchussZitronensaft
EtwasCreme Fraiche
PriseSalz| Pfeffer
Etwasgehackte Petersilie
SchussCassaliva-Olivenöl
Etwas Fett(zum Frittieren)
1 BundRadieschen
1kaltgeräuchertes Goldforellenfilet
EtwasKräutersalat (gemischte Kräuter)
100gGoldforellen oder Saiblingskaviar
1 | Ofen auf 140° vorheizen. Topinambur auf dem groben Meersalz für ca. 45 Minuten backen, bis diese weich sind. Vorsichtig mit einem Löffel auskratzen/schaben. (Die Haut aufbewahren)
2 | Die Hälfte der Topinambur mit einem Schuss Zitrone, Creme Fraiche, einer Prise Salz und Pfeffer sowie Petersilie abrühren.
3 | Die zweite Hälfte der Topinambur im Thermomix oder einem Cutter ebenfalls mit etwas Creme Fraiche, Olivenöl, Salz und Pfeffer zu einer Streichfähigen Creme verarbeiten.
4 | Die Haut trocknen und anschließend kurz in heißem Fett frittieren, bis diese kross und knusprig ist.
5 | Radieschen waschen und putzen und in gefällige Stücke schneiden.
6 | Das Forellenfilet in dünne Scheiben schneiden und mit Olivenöl beträufeln.
7 | Alles anrichten (Creme, Kaviar, Filets,Radieschen) und mit dem geputztem Kräutersalat, Olivenöl, Salz, Pfeffer und Zitronensaft toppen.

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