Reisen&Stories
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Wie ich Entscheidungen treffe!?

Heute schreibe ich einfach drauf los. Über ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt! Und ich glaub, viele von euch sind davon ebenfalls betroffen.

Das Leben. Eine wahrhaftige Reise voller Erlebnisse, schöner Momente, neuer und alter Bekanntschaften, spannender Ereignisse, Spaß & Trauer aber auch vollgepackt mit unendlich vielen Entscheidungen, die wir tagtäglich bewusst oder unbewusst treffen.

Schon in der Früh beginnen wir Entscheidungen zu treffen. In dem Moment wo der Wecker läutet. Aufstehen? Ja? Nein? Oh Gott, bin ich müde! Noch 5 Minuten länger schlafen? Dafür verzichte ich auf einen Kaffee … Was ziehe ich an? Was frühstücke ich? Süß, Pikant? Frühstücke ich überhaupt? Welches Parfum benutze ich? Haare waschen, ja – nein- doch am Abend oder morgen? Haha

Heute würde ich gerne einen wesentlichen Punkt meines Lebens mit euch teilen. Im Genauen, einen wesentlichen Teil meines Arbeitsalltags. Entscheidungen treffen. Wie treffe ich Entscheidungen? Warum? Wieso? Weshalb? War meine Entscheidung richtig oder falsch? Gibt es überhaupt ein richtig oder falsch?

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Ich erhalte täglich viele Nachrichten zu allen möglichen Thematiken. Darunter auch viele Kooperationsanfragen bzw. neue Arbeitsmöglichkeiten. Nach welchen Kriterien entscheiden wir, ob wir gewisse Möglichkeit annehmen oder eben nicht? Macht es uns Spaß? Verdienen wir genug damit? Erfüllt es uns? Haben wir Zeit dafür? Bringt es uns im Leben weiter?

All diese Fragen und viele mehr sind wichtig, dass wir sie uns auf individuelle Art und Weise stellen, im selben Moment jedoch – irrelevant, wenn man nur einen kurzen Moment auf sich selbst hört. Sich nicht den „Kopf zerbricht“, sondern in sich geht und auf den Bauch hört. Bzw. auf dieses gewisse Gefühl im Bauch. Es gibt Momente im Leben wo einen dieser genau sagt, ob wir uns mit „Entscheidungen“ wohl fühlen oder eben nicht.

Erst vor Kurzem stand ich einer dieser Entscheidungen gegenüber. Schon bei einem ersten Gespräch fühlte ich mich nicht wohl. Ging nach Hause und grübelte weiter.

Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr ein gewisses Thema ständig im Kopf habt? Im positiven aber auch manchmal negativen Sinne? Eine Sache die einen einfach nicht mehr loslässt. Man geht schlafen, denkt daran. Man wacht auf, der Kopf arbeitet und „rattert“ wieder weiter, bevor man sich überhaupt die Zähne geputzt hat. Das ist doch irre, oder?:)

Ich entschied, im vorhin genannten Gespräch, rational, im Sinne von- Man kann wieder was lernen, wer weiß, vl.? Vielleicht ergeben sich neue Möglichkeiten? UND UND UND…. Fragen über Fragen schwirren in solchen Momenten in meinem Kopf. Ich will damit nicht sagen, dass man sich vor allen Entscheidungen „drücken“ sollte, was ich jedoch sagen will- unser Körper gibt uns die richtige Antwort, wenn wir nur darauf hören und aufmerksam sind. (Sofern wir ihm die Chance dazugeben)

Ja, ich bin jung! Mittlerweile aber schon an einem Punkt angelangt, an dem ich ohne schlechtes Gewissen NEIN sagen kann und ehrlich bin. Natürlich könnte man Ausreden finden, den Menschen irgendwelche Geschichten auftischen, um sich so „unauffällig“ wie möglich aus der Sphäre zu ziehen- das wäre der einfache Weg. Der Weg, der jedoch in meinen Augen mehr Sinn macht, wäre dieser, in dem man Menschen mit der Frage konfrontiert: Kennen Sie gewisse Momente im Leben, in denen man sich nicht wohlfühlt? Wo es gar keine speziellen Gründe gibt, sondern einfach nur ein Gefühl, das etwas nicht in Ordnung ist. Ja, die Reaktionen sind unterschiedlich- vielleicht regt dieser Weg der Kommunikation aber auch zum Nachdenken an. Denn in gewissen Situationen fühlt man sich nicht wohl- mit bestimmten Situationen, mit gewissen Menschen.

Ich habe für mich beschlossen meinen eigenen Gefühlen treu zu bleiben, ihnen zu vertrauen und mit den Entscheidungen die ich treffe zufrieden zu sein.

Wir Menschen sind verschieden. Das ist das fantastische, zauberhafte und besondere am Menschsein. Aber vl. Kann der ein oder andere meine Meinung teilen.

Oder auch nicht? Ich freue mich auf euer Feedback.

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4 Kommentare

  1. Elisabeth Brunner sagt

    Hallo und guten Morgen liebe Flo !
    Danke für diese klugen Worte ! Du sprichst mir aus der Seele. Ich bin nun doch schon “ ziemlich“ alt und aus meiner Lebenserfahrung sag ich:
    Die „Bauchentscheidungen“ sind die Besten!
    Weiter so & viel Erfolg dabei
    Elisabeth
    🍅🍏🍒

  2. Liebe Elisabeth, danke für deine Worte!
    Bis jetzt hatte ich mir immer wieder im Nachhinein gedacht, hätte ich nur mehr auf mich selbst gehört. Aber ja, dein Bauch sagt dir wirklich in sehr vielen Situation Bescheid wo´s lang geht 🙂 Alles Liebe, Flo

  3. Carina sagt

    Liebe Flo, das Gemeine ist ja, man kann oft Entscheidungen erst dann bewerten, wenn sie hinter einem liegen. Man kann einfach nicht wissen, wie es sein würde, was passiert wäre, wenn man etwas doch nicht macht. Aber du hast Recht, man muss nicht immer alles mitmachen. #fomo = fear of missing out, ist das, was unsere Generation beherrscht. Man möchte sich alle Optionen offen halten – bis zum Schluss. Aber das möchte man eigentlich nur, wenn man mit dem, was ist, mit dem, was man hat, nicht 100%ig zufrieden ist. Wenn man aber mit sich selbst im Einklang ist, dann muss man sich selbst nichts beweisen.
    Ich bin mir sicher, deine Entscheidung war gut! 🙂

  4. Liebe Carina, danke für deine Nachricht! Hab mich sehr gefreut 🙂 Bei gewissen „Entscheidungen“, so finde ich, hat man schon ein gewisses Gefühl – sprich man fühlt sich wohl oder eben nicht… warum sich dann mit Dingen quälen die nicht notwendig sind? (Natürlich kann man das nicht verallgemeinern – da man durch gewisse Dinge manchmal einfach durch muss).. Aber ja, diese „Fomo“ stimmt absolut! Ich hab jedoch schnell mal gelernt bzw gemerkt, dass man im Grunde nicht wirklich was misst, wenn man jetzt mal nicht dabei ist.. ist für mich auch viel zu viel Stress haha überall dabei sein zu müssen 🙂

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